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Sonntag 09.11.2008 11.30 h | CineStar
Max Mack: Der Kampf der Tertia
Im Internat auf der idyllischen Ostseeinsel Böstrum herrscht Aufregung: Der reiche Pelzhändler Biersack will alle Katzen des Ortes einsammeln, um ihre Felle zu Geld zu machen. Um seinen finsteren Plan zu verschleiern, verbreitet er das Gerücht einer Tollwutseuche. Doch die Schüler der Tertia lassen sich nicht täuschen. Sie kommen Biersack zuvor und fangen die Tiere, die sie angeblich für wissenschaftliche Studien brauchen. Die Katzen sind vorerst in Sicherheit. Aber die Kinder schmieden einen Plan, um es dem bösen Pelzhändler heimzuzahlen.
Wilhelm Speyers Jugendbuch ›Der Kampf der Tertia‹ ist ein Bestseller unter den Schulgeschichten. Mit einem großen Aufgebot an Laiendarstellern, Schülern aus Böstrum, gelingt es Max Mack, aus der spannenden literarischen Vorlage einen mitreißenden Film zu machen. Aber Der Kampf der Tertia ist auch ein sensibles Porträt des Lebensgefühls der Teenager während der Zwanziger Jahre, denen Mack die Chance gibt, ihre Charaktere zu entwickeln. Der Film wurde vor Ort auf der Insel Böstrum gedreht. Landschaftsbilder von ungewöhnlicher Weite und Schönheit kontrastieren die Enge einer bürgerlichen Kleinstadt.
Der Bielefelder Pianist Matthias Klause-Gauster begleitet den Film mit Improvisationen am Klavier.
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Deutschland, 1928
Regie:
Max Mack
Drehbuch:
Max Mack, Axel Eggebrecht nach dem Roman
von Wilhelm Speyer
Kamera:
Emil Schünemann
Darsteller:
Karl Hoffmann, Fritz Draeger, Max Schreck, Ilse Stobrawa, Aribet Mog
Länge: ca. 101 Minuten
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